Archiv der Kategorie 'das über-ich sagt:'

Phobiotischer Linksrechtsdreh, …

der sich jedesmal spätestens beim versuch einzuschlafen in einer verinnerlichten karusselfahrt zeigt, führt denn in seiner toxischen konsequenz dazu mich am nächsten erwachen nur noch weniger rezeptorischen fähigkeiten behaupten zu können. glücklich schätze ich mich aber trotzdem noch so lange ich dieses, sich nur in relation mit dem normalen fühlbare, erfahre. angst entsteht vor dem moment des verschwimmens der grenzen bis hin zum fristlosen dasein als sabbernder goldkrone-zombie.

und um mal wieder ein wenig inneren monolog preiszugeben:
der auf den auspruch „das sein bestimmt das bewusstsein“ benutzte umkehrschluss würde meiner logik1 nach das ganze auf „das bewusstseins bestimmt das sein“ umwerfen. wobei die beiden thesen so gegenseitig ausschließend sind möchte ich es als gegben sehen um dann weiter auf die ebene einzelner eigenschaften zu kommen und großkotzig den heiligen kampfruf der appd „dumm aber glücklich“ endgültig auf „glücklich aber dumm“ umzupostulieren und damit mein sein erträglich zu machen.
welch unausführlicher schwachsinn… als würde mensch mit der simplen frage „Warum?“ zum philosophieren gekürt… ja bitte… ich hoffe irgendwann mal feststellen zu können, das der weg von digitaler autoaggression richtig war.

  1. laut richtiger logik eher „kein sein bestimmt kein bewusstsein“. aber irgendwie wollte ich nett formuliert den inhalt umdrehen. [zurück]

Cui dolet, meminit.

Treffend formuliert hat es Chuck Palahniuk und glücklicherweise ist Imagination stärker als die wahrhaftigen Manifestation meiner einzelnen Körperorgane und deren Fähigkeiten. Ich bin Turbos rachsüchtige Galle. Ich bin sein komaziöse Hormonauschüttung.Ich bin seine sich der Realität entfremdende Selbstwahrnehmung. Ich bin sein kalter Schweiß, der ihn nach vier Stunde Schlaf ins Wachsein rückführt.

Doch bevor sich jemand erbarmt freud’sche Traumdeutung bei mir zu leben:
Analyze This
unicorn
-telepolis

Bum schakalaka

1,2,3 viele wege fürn nach rom…
Als eines Tages darüber seniert wurde, warum Lesben im normalen so begehrenswert erscheinen, antwortete der Soziologe links von mir, kurz und pregnant, weil sie unerreichbare Liebe und Zuneigung vermitteln, die sie nicht ohne äußerlichen Zwang dem inhomogenen Anderen zukommen lassen. Abstrahiert und wieder abgeleitet, wörtlich auf ein anderes Phänomen projiziert, entschlüsselt sich mein täglich Denken. Der Mechanismus Anwendung folgt vieler Orts, vermeindlich unterbewusst, deswegen mein mahnender Finger eher in den Untiefen meiner Mundhöhle Muskelfasern undefinierten Dönertiers erfühlt als wild vor Menschen rumfuchtelt. Doch zum Philanthrop werde ich so nicht.

und morgen das „Konstrukt: Sprache“ oder „warum ich adorno nicht lesen vermag und trotzdem narzistisch bin“

In Befürchtung, dass…

meine Publikationen hier für die Forderung, mehr Internetüberwachung oder Zensur zu etablieren, verantwortlich gemacht werden, möchte ich doch andere Beispiele von sinnloser und niederer Äußerung anbieten:

German X” meint: “Manchmal frage ich mich, warum (wenn man schon gewaltbereit ist) man diese kriminelle Energie nicht in annaehernd vernuenftige Bahnen leitet und, anstatt ihre Hetzschreiber zu verkloppen, sich nicht mal ein anstaendiges Praezisionsgewehr besorgt und Jagt auf Berufspolitiker macht. Es wird genuegend Leute im NW [„Nationalen Widerstand“, der Autor] geben die an sowas rankommen und auch wenn die Gefahr, geschnappt zu werden extrem hoch ist: Es gibt mehr Nationalisten als Berufspolitiker in der BRD Ein Zeichen waere es alle mal wenn Merkel beim aussteigen aus ihrer Limousine ploetzlich ne Kugel sitzen haette.

-tagesthemen

In Erwähnung dessen,

dass ich immer wieder sichtlich erfreut bin, dass sich die welt immer wieder dinge ausdenken tut, um mich zu erheitern, möchte ich hier zwei beispiele dieser jener tätigkeit, die die welt zu

tuen tut

, darbringen:

+


Heute 17uhr görlitzer park

wackelpudding-ringen

in der kuhle